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Umbau auf LiFePo mit EBL250

Verfasst: 10.05.2026, 12:10
von 2ki
Hallo zusammen,

da meine elektrische Kompetenz nur mittelmäßig ist, bitte ich um eure Meinung.

Um einen Kompressor-Kühli zu betreiben, möchte ich unser Solar aufrüsten und mit einer LiFePo Batterie ausstatten.
IST-Zustand:
- Verbraucher: Beleuchtung LED, Wasserpumpe, Laden von Smartphones
- original EBL250 Elektroblock
- Aufbau-Batterie AGM 100 Ah
- Solarpanel 100 W (alt, vermutlich nur noch 50 W)
- Laderegler China MPPT 10A, war immer ausreichend

Vorhandene Teile:
- Kühlschrank dometic MDC 65, altes Modell
- LiFePo Batterie 100 Ah
- Solarpanel 170 W (faktisch ca. 130 W)
- Laderegler Votronic MPP 250 Duo Digital

Der Plan:
- Den EBL umbauen nach Peters Anleitung (Trafo raus, anderes Ladegerät rein) mit CTEK MXS 5.0
- LieFePo 100 Ah gegen bisherige Batterie tauschen
- Den bisherigen Laderegler mit bisherigem Panel anschließen
- Zusätzlich (parallel) den neuen Laderegler und das zweite Panel anschließen
- Den Kompressor-Kühlschrank einbauen

Meine Fragen:
- Passt das Ladegerät CTEK MXS 5.0 zur dem LiFePo Akku?
- Kann ich beide Laderegler parallel betreiben? (Was ich bisher gelesen habe, ja)


Ich freue mich über euren Input. :)

Viele Grüße
Olaf


An dieser Stelle möchte ich nicht darüber diskutieren, ob die Leistung von Panel oder Batterie für den Kühli ausreichen.


Bild Bild

Re: Umbau auf LiFePo mit EBL250

Verfasst: 10.05.2026, 18:53
von peterb
Hallo Olaf,

interessantes Thema. Bei uns ist es so, dass das MXS 5.0 überhaupt nicht angeschlossen ist, weil Landstrom kennt unser Arni nur für den Betrieb vom Kühlschrank... Wichtiger ist hingegen das Laden der Aufbaubatterie mit der Lichtmaschine und dem Solarregler. Die beiden müssen auf jeden Fall zur Batterie passen. Lösung könnte sein, dass das Laden über Lichtmaschine mit einem Laderegler zu lösen ist. Und die Verkabelung muss hinreichend dimensioniert werden weil LiFePO4 zieht viel mehr Strom als Blei-Säure-Batterien. Tipp dazu: Vor Kauf die entsprechenden Anleitungen studieren und dann entsprechend einbauen. Die Lithium-Batterie sollte zudem mit AGM von der Spannungslage kompatibel sein, m.W. 12,8V Nennspannung haben.

Viele Grüsse und gutes Gelingen

Peter